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Ooooohhhhh
Wonach im Netz nach Neuigkeiten über Britney Spears Geisteszustand und Sex derzeit am meisten gesucht wird, sind Bilder von Knut oder noch besser: Bilder vom neuen Knut a.k.a. Knut II. a.k.a. Flocke. Bilder wie dieses hier:
Ooooooooooooooooooooohhhh!
4 comments Januar 11, 2008
Die etwas andere Fortsetzung
Vielleicht noch ein paar Gedanken hierzu. Eigentlich kann man ja die Phrase vom etwas anderen nur dann anwenden, wenn es schon so eine Art Prototyp gibt, von dem man sich abheben kann. Beim etwas anderen Dark Radio oder der etwas anderen Yorkiseite habe ich keine Ahnung, was der Prototyp hierzu sein soll, was natürlich daran liegen kann, dass ich mich mit der Internetpräsenz von Yorkshireterriern noch nicht allzu sehr auseinandergesetzt habe. Dark Radio wiederum klingt einfach zu doof, um wahr zu sein. Aber wie sieht es hiermit aus:
Der etwas andere Wowi.
Prototyp wäre in diesem Fall Klaus Wowereit, allerdings nicht als PDS-Koalitionär, sondern als DER schwule Bürgermeister einer Millionenstadt schlechthin. Ole von Beust wäre nun in dem Sinne etwas anders, dass er seine Etwasandersartigkeit etwas weniger zur Schau stellt und zum Thema macht als sein Berliner Kollege. Natürlich könnte Wowi genauso der etwas andere Ole von Beust sein oder die beiden zusammen wären die etwas anderen Bürgermeister. Es ist so schwierig. Und wie sieht es hiermit aus:
Das etwas andere St. Pauli.
Zugegeben, der FCB ist erfolgreicher oder generell reicher als der FC St. Pauli, und sympathisch wird man auch eher im braunen Piratendress beäugt, aber man hat es als Fan beider Mannschaften nicht immer einfach. Wir sind häufig unverstanden und werden als Fußballintellektulle bzw. -Bonzen gesehen, aber auch wir wollen eigentlich nur schönen Fußball und Franck Ribéry sehen. Na gut, hier wird’s schon wieder holprig. Wirklich sicher bin ich mir nur bei einer Sache:
Der etwas andere Knut.
6 comments Dezember 15, 2007
Leroy räumt auf
Also, wer mal einen großartigen, witzigen und klugen Kurzfilm sehen will, der gehe bitte hierhin oder lade ihn sich hier runter.
In „Leroy räumt auf“ geht es um Rassismus, Nationalismus, das Dasein als Klischee/Minderheit/Unterdrückter und ganz generell um das überkorrekte Deutschland. Was der Film hier besonders gut schafft, ist eine witzige Aufarbeitung eines äußerst ernsten Themas, ohne dabei allzu pietätlos zu werden, was ihm zurecht den ersten Preis beim Time to live Filmfestival und die Umsetzung ins Kinoformat (ab 27.09. zu sehen) eingebracht hat.
Die Lösung des Skinheadproblems, die der Film vorschlägt, ist so einfach wie genial: der totale Ausverkauf einer Subkultur durch vollkommene Kommerzialisierung. Was bei Punk, RAF oder Hippietum funktioniert hat, soll auch den Glatzenschlägern den Garaus machen. Ob’s funktioniert…wer weiß, ein Kurzfilm heißt nicht umsonst Kurzfilm.
Interessant ist aus gegebenem Anlass aber nicht nur der Blick auf die Nazis, sondern auch auf die Subkultur, denn angeblich ist der islamistische Terrorist (zumindest der mit westlichen Wurzeln) der neue Punk. Mit nichts könne man deutsche Eltern mehr ärgern als mit der Konversion zum Islam und auch der härteste Heavy-Metal sei Kinderkram im Vergleich zur Karriere eines Gotteskriegers. Das Selbstmordattentat also als Rebellion gegen die Eltern? Und die Djihad-Boygroup womöglich als Retter der Welt? Leroy, räum auf!
1 comment September 24, 2007
Fleischeslust
Gestern las ich in der Zeitung, dass der Kannibale von Rothenburg alles andere als glücklich über seine sagenwirmal „Tat“ ist.
Auf den ersten Blick hatten sich da zwei Menschen gefunden, die wie für einander geschaffen schienen: der eine wollte essen, der andere gegessen werden. Doch der Teufel steckt wie immer im Detail. Denn während der Gegessene nichts weiter als ein Hardcoremasochist war, der unter möglichst großen Schmerzen sein Glied los werden wollte, ist es des anderen höchstes der Gefühle, sich den Menschen, den er liebt, vollkommen einzuverleiben.
Wir sehen also zwei Haken: einer musste am Ziel seiner Träume, der Entgliederung, sterben, der andere aß einen Menschen, den er womöglich doch nicht einmal wirklich liebte und das auch noch mit dem fahlen Beigeschmack, ihm großes Leid angetan zu haben. Ihr seht, liebe Kinder, das mit den Gefühlen ist so eine Sache…
…und LIFE’S A BITCH!
15 comments September 18, 2007
Oh Benny!
Benjamin von Stuckrad-Barre hat eine erstaunliche Karriere hinter sich für jemanden, der mittelmäßig über das Dasein als mittelmäßiger Verfasser mittelmäßiger Texte schreibt. In den 90ern, als Oasis noch wild und cool und in waren, da galt auch der Benny, selbst großer Oasisfan, als wild und cool und in. Und es hatte auch tatsächlich seinen Reiz, diese Geschichten über prätentiöse Medienmenschen und Drogen zu hören, man nannte das damals Pop. Aber mit der Zeit wurden Bennys Bücher unmotivierter, langweiliger, inhaltsloser, am Ende begnügte er sich damit, Internetrecherchern zu veröffentlichen, im Moment tourt er mit einem Best-of durchs Land, Bennys Greatest Hits. Ärgerlich, wenn man wie im Fall des Internetrecherchenbuchs „Was wir wissen“ auch angesichts der Gastleser einen witzigen Abend erwartet, dann aber wirklich nur vorgelesen wird, was der Autor bei Google eingab und was Google antwortete. So wurschtelt sich der Barre von Gage zu Gage und manchmal kommt sogar etwas witziges dabei heraus. Für den Spitzensender 3sat erkundete er einmal die Schweiz, da war seine Arschlochigkeit/verbrüdernde Unverschämtheit durchaus nett anzusehen und davon hätte man sich fast mehr gewünscht. Jetzt aber ist irgendwas ganz schief gegangen: der sich ewig in den Vordergrund drängende Stuckrad-Barre hat eine Cameorolle ergattert. Allerdings nicht im Tatort, wie man das von einem Popintellektuellen erwarten würde, nein, er spielt einen Rosenverkäufer in den letzten Sekunden des Horst-Schlämmer-/Hape-Kerkeling-Videos „Gisela“. Dass Hape Kerkeling so einen Mist raushaut, ist schlimm genug (am besten ist noch der hysterische Backgroundfalsettchor), aber Benny…mei…Benny…
Naja: IT’S NOT OVER NOT OVER YEAH!
10 comments September 16, 2007
Auweia!
Es gibt erwachsene Menschen, die zum Einschlafen die Abenteuer der ??? oder von Hui Buh hören, doch es geht absurder. Plüschtiere mit Riesenpenissen gehören definitv in die Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht“. Deshalb sollte man für 12$ zuschlagen, bevor es jemand merkt. Kaufanreiz könnten auch die Namen der Viehcher sein: Bendover Rover, Quickie der Rammler, Dinga Ling Ling der Panda, Teddy Bare der Bär…
Bilder erspar ich uns an dieser Stelle.
24 comments September 11, 2007
Bling
Du züchtest Kampfhunde? Du fährst ein großes schwarzes Auto aus Deutschland? Du hast dich anschießen lassen, um Streetcredibility zu sammeln? Was haben 50-Cent und Nelly, was du nicht hast? Richtig: Goldzähne! Um in dieser Hinsicht sein Outfit zu perfektionieren, muss man nicht mehr zum illegalen Ex-Sowjet-Zahnarzt, es gibt ja Mr Bling. Ab 9,oo$ gibt’s das Starter Kit, mit dem man seine Zahnabdrücke machen kann, um einen custommade Grill zu bekommen. Pimp your Zähne!
5 comments September 10, 2007
Der Brickboy
Der Erwachsene der Postmoderne scheint seine Kindheit nie hinter sich lassen zu können. Er will spielen, er will malen, er will basteln. Mit dem Brickboy kann er wenigstens letzerem ein letztes Mal nachgehen. Man lädt sich die Schnittpläne umsonst als PDF herunter, schneidet sich das Papier seiner Wünsche zurecht und klebt an den markierten Stellen: fertig ist der Brickboy. Da das Kind von damals ja den Geldbeutel von heute allzu gern weit öffnet, kommen dann zum Beispiel der MickeyMouse-Brickboy oder der Brickboy im Louis-Vuitton-Outfit heraus (beide nicht im Bild, verstecken sich hinter den andern).
8 comments September 10, 2007










