Isles Chronicles (2)
Bei der Ankunft am Belfast International Airport überraschen zunächst der ländliche Duft sowie die leichte DDR-Atmosphäre. Erst der fünfte Ire (eigentlich eine Irin) ist rothaarig. Sie macht aus 80 € 55 £. Es ist immer noch nicht ganz raus, ob das ein guter Deal war (jedenfalls besser als der in London, als aus 40 € 22 £ gemacht wurden). Auch nach längerem Aufenthalt wirkt es wie eine Szene aus einem Louis-de-Funès-Film, dass das Lenkrad rechts sitzt. Immer wieder kommt einem „WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!!“ oder „NAAAAAAAIIIIINNNN!!!!“ in den Kopf, bis man realisiert hat, dass die falsche Straßenseite eben doch die richtige ist. Viel leiser kommt da der Tod, wenn man beim Überqueren der Straße einfach immer in die falsche Richtung schaut.
In Belfast steht eines der meistbombardierten Hotels der Welt. Es steht im Wettstreit mit Sarajevo und Bagdad. Wer hätte gedacht, dass Abenteuerurlaub in der ersten Welt noch möglich ist?
Random Party Girls (Mit freundlicher Genehmigung des Tourismusverbandes Nordirland)
Man möchte nicht glauben, wie sich die Irinnen zum Ausgehen kleiden. Sie tragen Kleider, die sämtliche Informationen liefern, die ein Mann braucht. Gott segne euch, stolze Frauen blanker Beine und Busen!
Isles Chronicles (1)
Ich nehme mir bei Reisen eigentlich immer vor, so eine Art Tagebuch zu führen, um Eindrücke und Ereignisse zu dokumentieren, die man sonst vielleicht schnell wieder vergessen würde. Denn ich glaube, dass man vor allem wegen solcher Eindrücke reist. Leider ist es aber so, dass ich dieses Tagebuch immer höchstens einen Tag lang führe, danach lässt die Schreibdisziplin schon nach und es werden nicht mal mehr sporadisch Eintragungen gemacht. Hier nun also der erste und letzte Tag meiner Belfast-London-Reise.
Dank Al Quaida darf man Kosmetik nur noch in 100-ml-Gefäßen im Handgepäck transportieren. So bleibt von einem prall gefüllten Kulturbeutel nur noch die Zahnpasta übrig. Das gesparte Geld für das Nicht-Aufgeben des Gepäcks ist damit praktisch auch schon flöten gegangen.

Vorher
Nachher
Frage: darf das Duty-Free-Gedöns mit an Bord oder wird es gekauft, um direkt in den Müll zu wandern? Steckt gar nicht Al Quaida hinter der Scheiße, sondern die Duty-Free-Mafia?
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