The Reminder
Leslie Feist gehört zu den elfenhaften Wesen, bei denen man immer nochmal kucken muss, ob sie wirklich so bezaubernd aussehen, wie man sie sich vorstellt. Eine Musik machende Frau kann und darf nicht wie ein Model sein, sie muss eine Schönheit haben, die jenseits des Greifbaren liegt, sie muss mehr als nur Oberfläche sein, sie muss ein Geheimnis haben, ein Versprechen.
Leslie Feist trägt dieses Versprechen schon in ihrer Stimme. Die klingt oft zerbrechlich, sensibel, verletzbar, tiefgründig, klug, schön, vertraut, einfühlsam, gütig, witzig, aufreizend, herzzerreißend. Alle diese Facetten hört man auch auf Feists neuem Album The Reminder. Dieses Album ist ein wenig zu sperrig, um Pop zu sein, aber ein wenig zu gefällig, um reiner Indie zu sein. Besonders die flotteren Stücke wie One, Two, Three, Four, I feel it All oder Past in Present machen Spaß und gehen schnell ins Ohr und Tanzbein. Mit Songs wie How my Heart behaves trifft mich die liebe Frau Feist mitten ins Herz, so schön ist das. Von tiefer Traurigkeit erfüllt, fast schon elegisch, zieht es sich dahin, das Klavier scheint genauso zerbrechlich wie ihr Herz und ihre Stimme, aber gerade diese Melancholie ist ja oft das Schönste. The cold heart will burst… Bitte hören und lieben!

Gesagt, getan.
Hast du gewusst das sie in Berlin wohnt ?
Toll is auch Sea Lion (woman)…..
ich dachte, die berlinzeiten seien längst vorbei. wohnt sie nich in paris oder sogar wieder in canada?
[...] für eine Lacoste-Werbekampagne übelgenommen haben. Spannend ist diese Position, “ein wenig zu sperrig, um Pop zu sein, aber ein wenig zu gefällig, um reiner Indie zu sein“, allemal. Sebastian Ingenhoff (Intro) plädiert jedenfalls dafür, es Feist nicht [...]
ich gratuliere zu deinem gute geschmack. frau feist ist große liebe. und ich empfehle: laura veirs. reinhören und auch lieben, falls dus noch nicht tust!