Young Modern
Mai 2, 2007
Dass Daniel Johns einer der begabtesten Songwriter -neben Matt Bellamy von Muse- der modernen Rockmusik ist, war mir spätestens seit „The greatest View“ klar, doch lange Zeit konnte er das mit seiner Band Silverchair nicht unter Beweis stellen. Zu experimentell, zu kompromisslos, zu wenig fassbar wirkten die Vorgänger zu Young Modern.
Nun aber ist ein wahres Monster entstanden. Ein wenig erinnert es an Queen, wenn scheinbar Ideen für drei Alben in einen einzigen Song gesteckt werden (Those Thieving Birds I/Strange Behavior/Those Thieving Birds II) oder wenn ein komplettes Orchester vierter Teil der Band wird. Erstaunlicherweise bleibt die Gitarre, das eigentliche Instrument von Johns, im Hintergrund und spielt sich nicht vor der pompösen Begleitung auf, in diesem Punkt bleibt die Band absolut postmodern. Womöglich ist einer wie Daniel Johns auch einfach nicht auf ein einziges Instrument fixiert, sondern begreift die ganze Band als sein Instrument. Young Modern ist ein Meisterwerk, hat aber natürlich dennoch nicht die Poppigkeit des größten Silverchair Hits Ana’s Song. Dass dieser verfluchte Johns mit Natalie Imbruglia verheiratet ist, kann ich ihm allerdings nicht verzeihen.
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1.
Waldo | Mai 12, 2007 at 1:04
Silverchair gibts tatsächlich noch? Hätte ich jetzt nicht gedacht…
2.
felixander | Mai 13, 2007 at 3:46
jaja, doch doch. und wie gesagt: ein großartiges album.
3.
Laura Serra | September 20, 2007 at 3:23
Ich fand bisher alle Alben von Silverchair extrem klasse. Die „Diorama“ war zwar seltsam, aber auch ein Meisterwerk…joah auch wenn es nichts mehr mit dem zu tun hat, was Silverchair mal so war.. oder so..
äh.
danke für die Info, ich werd mir das neue Album mal anhören..
4.
felixander | September 20, 2007 at 3:29
Ich kannte eben gar kein Album vorher, nur die Hits „Ana’s song“ und „Greatest View“. „Diorama“ hatte ich mal angehört, war mir dann aber doch zu verspult. „Young Modern“ allerdings ist eine Perle.